grex is lost!

Baltika. Das Bier, nicht die Staaten.

Posted on | März 24, 2010 | 2 Comments

Бутилки или банка? Flasche oder Büchse? Die Frage bekommt man immer gestellt, wenn man ein Bier ohne weitere Angaben im Magazin/Kiosk kauft. Irgendwie gibt es zwar in Russland an sich Pfand, aber das ganze ist so niedrig und die Rücknahmestellen so rar verteilt, dass de facto alles im Müll landet.

Bier aus Russland? Zumindest eine Marke kennt man in mehreren Ländern Westeuropas:

Baltika. 0-9 und das 20 jährige Jubiläumsbier (No.20). Letzteres scheint Bückware zu sein, gibt’s nämlich nirgends.

Die Nummerierung der einzelnen macht nicht wirklich Sinn. So ist 0 zwar Alkoholfrei und 2 ein Leichtbier (wie amerikanisches Miller oder Bud Lite) – die 1 gibt es nicht -, aber die 3 ist dann schon ein klassisches Pils, die 4 aufeinmal dunkel, die 5 ein leichtes Pils (Becks Gold?), die 6 ein schweres Porter mit 7 %, die 7 ein Export, 8 ein Weizen und die 9 ein (seltsames) Bockbier mit ca. 8%.

Gewinnen tut in der Liste die 7. Dunkel mag ich nicht und alles andere ist zu wässrig.

Wobei es nicht bei Baltika bleiben muss, aber dafür muss man schon schauen. Das Petersburger Nevskoe ist in jeder Form zu dünn, das Murmansker Piligrim schmeckt auch wirklich nur nach Wasser, allein das Handgranatenförmige Bier mit der Mühle drauf, dessen Name ich niemals behalte, aber es fällt auf, ist in jedem Fall einen Versuch Wert.

Ansonsten ist das “deutsche Reinheitsgebot” nun auch nicht gerade der Liebling russischer Biere. Im Sibirskaja Korona z.B. findet sich zu meinem Entsetzen: Reisschrot. Das muss doch nicht sein ;)

Comments

2 Responses to “Baltika. Das Bier, nicht die Staaten.”

  1. Die Qual der Wahl in Murmansk « Bierverkostung im B12
    März 24th, 2010 @ 20:52
  2. bubble
    März 24th, 2010 @ 20:54

    ich hab mir mal erlaubt das zu verlinken. prost und viel spaß noch…

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