1 Meter Mozzarella
Posted on | August 21, 2011 | No Comments
Schade, dass mein Koffer kein Kühlschrank ist und sowieso anderweitig voll.
In den Supermärkten stapeln sich Mozzarellas, groß und klein, Büffel; Ziege; gepanschter, billig und teuer, auf einem Meter Breite und mehreren deren Höhe.
Dinge, die ich weiterhin mitnehmen würde:
Limoncello,
einen kompletten gekochten Schinken am Stück (damit wäre man bei zwei Koffern),
Dieses ganze Minigebäck, meist mit Zitrusdingen beschmeckt,
Garnelen, Schrimps, Krabben, Krevetten und was nicht alles,
und Antipasti im Glas
Wird wohl alles nicht so einfach. Qualen!
Catania, 39°C, ein steiniger Weg.
Posted on | August 20, 2011 | No Comments
Damit meine ich, die Stadt “gut” zu finden. Als ich am ersten Tag ankam, bin ich gleich nach dem Einchecken wieder los, um, wie immer, das Meer zu begutachten. Vor allem das ionische Meer, das hat man ja auch nicht alle Tage. Und hier begann die Tragik. Obwohl Catania zweifelsohne und ohne zu Beschönigen direkt am Meer liegt, liegt es eigentlich auch nicht an selbigem. Städtebaulich wurde nämlich die (an sich schöne) Küste völlig verbaut und mit Industrieanrainern versehen, so dass für den “Bürger” an sich, nur kleine Strandnischen bleiben, an denen sich dann auch die Sardinenbüchsenartigen Szenen abspielen. Um zu einem größeren Strand zu gelangen, darf man sowieso den Bus bemühen, denn bei gefühlten 40°C Temperatur wird ein 1stündiger Fußweg doch zur Attacke auf alles.
An dieser Stelle ein beliebtes “Merke:” Fährst du nach Sizilien, färbe die nicht die Haare in der Woche davor. Immerhin kann man das abwaschen ![]()
Am ersten Tag sah ich dann also das:
Doch recht trocken, die ganze Sache. Hinter den Felsen, also unten am Wasser, war dann auch gleich eine Müllkippe, auf der gebrauchte Eiswagen rumlagen.
Um die Ecke vom Hostel ist dann ein römisches Amphitheater zu bestaunen, meinen verschiedene Landkarten zufolge – Allein ich lief 4mal dran vorbei. Stimmt, hier ist ja dieser Vulkan und die Stadt mehrere Male begraben, das Theater muss also unter einem liegen. Gefunden:
Heute wollte ich dann mit dem Zug um den Ätna rumfahren, oder wenigstens um die Hälfte, also irgendwie rum, aber die Mafia machte mir einen Strich durch. Mafia? Ok, langsam. Ich wollte unbedingt mit Catanias “neuer” Metro (1 Linie, 6 Stationen) fahren, da deren Endhaltestelle praktischer Weise der Startpunkt der Ätnabahn ist.
Aber wo ist die verdammte Metrostation? Nach 30 Minuten durch die pralle Sonne, fiel mir dann auf, dass auf der Hauptstraße gen Bahnhof ein verblichener Zebrastreifen zu sehen ist, der zum Hafen (naja einen Hafen) führt. Nun sind Zebrastreifen aber kein Garant für sicheres Überschreiten von Straßen, so dass ich vielmehr sprang und auf der anderen Seite auf einmal ein unscheinbares rotes Haus sah, mit dem roten Metro M Zeichen. Im Ticketbüro war man auch sichtsam überrascht, dass jemand, zumal nicht Katanese, mit der Metro fahren wollte. Nun denn, auf der Hinfahrt waren wir zu zweit in dieser U-Bahn.
Und Mafia? Nunja, mir scheint, das letzte was Catania gebraucht hätte, ist diese, von der Wegführung her einigermaßen sinnfreie U-Bahn. Das Autobusnetz wäre eher aussichtsreich, aber da bekriegen sich 5 verschiedene Privatfirmen mit Bussen, was die Orientierung auch nicht leichter macht. Nun ja, dank des Metrogesuches verpasste ich die meinige Ätnabahn und versuch’s am Montag nochmal. Auf dem Rückweg, war ich wieder mit einer anderen Person in der Metro.
Die Cosa Nostra anhängigen Firmen hat’s aber sicher gefreut. Bestimmt das selbe Unternehmen, dass auch in Istanbul (die völlig sinnfreie) U-Bahn verzapft hat.
A propos Cosa Nostra. Gerüchtehalber beinhalten die Mietwagenpreise eine Schutzprämie, damit diese nicht ausgeraubt werden (was aber in den letzten Jahren dennoch Usus war, Stichwort von Mofafahren abgedrängt werden und dann springen 3 Leute in’s Auto und wieder raus). Die feil gebotenen T-Shirts mit Homer Simpson als der Pate wecken aber meine Begierde dennoch.
Ach und a propos Strand, wärend der Metrofahrt sah ich, dass die Leute einfach vom Hauptbahnhof die Schienen und Absperrungen überwinden und sich dann auf den Felsen verlustieren. Probierte ich auch danach und sah diese pittoreske Objektinstallationsartige Etwas:
Was ist das denn bitte? (also das schwarze, nicht die ausgebrannten Wagen)
Schlussendlich war ich dann noch in Giarre-Riposto mit dem Regionalzug (2,85 € für 30 Minuten Fahrt, Hola!).
Schön, kaum Menschen (bis auf den Strandabschnitt der öffentlich war – was das anbelangt herrscht hier wirklich Mangel, kein Vergleich zu Sardinien), überall Siesta, aber Ruhe – im Gegensatz zu Catania.
Beim Aussteigen traf ich dann noch jemanden aus Österreich, die, wie ich leicht überfordert war, mit dem italienischen Fahrplan (weniger der Sprache wegen, sondern wegen der Sternchen, die erklären, an welchen Wochentagen welcher Zug fährt).
Jedenfalls fahr ich dann morgen wohl noch nach Taormina (Syrakus ist Sonntags schlecht zu erreichen und wohl auch nicht sooooo interessant, aber das sagen ja “alle”). Wenn ich schon mit Catania nicht warm werden, dann vielleicht mit dem Rest der Insel.
Kategorie: Ätna aus Zug (Zug wo Fenster runtergemacht werden tun können !11elf!)
Sonst, Gallerie oben, wa.
Sonne. Fast garantiert.
Posted on | August 17, 2011 | No Comments
Und 30°C die nächsten Tage. Ohne Änderung. Ich werd’s bereuen.

Deswegen liegt hier also nun letztendlich und überhaupt Stroh!
Posted on | August 13, 2011 | No Comments
NSFW#32 hat’s nun aufgelöst. Chuck Norris hat kein Herrschaftswissen mehr:
Ach, wieder da.
Posted on | August 12, 2011 | No Comments
Zu betonen, dass einzige noch erlebte, war, dass aus den beiden Suchoi Superjets schnöde Airbus 319 wurden, wäre etwas übertrieben, aber dennoch, Diavortrag helau:
*gähhhn* Es geht gen Süden.
Posted on | August 4, 2011 | No Comments
Das Netz in Apatity war natürlich quasi nicht vorhanden. Das Buchen von mehreren Zugtickets nach Murmansk hat quasi einen halben Tag gedauert. Aber es klappte und es ist mir immer wieder ein Rätsel, warum Busse überhaupt fahren. Gut, die Polizei wollte natürlich nach dem Einsteigen wissen, wer wir, warum wir, wohin wir und wielang wir und so. Aber sie waren zufrieden zu stellen und behelligten irgenwann nicht weiter. Immerhin kein FSB (Ex-KGB) an Bord.
Morgen früh fliegen wir zurück nach St. Petersburg und laut Plan ist es nachwievor eine Antonov 148. Klappts also endlich? 2 Jahre “gejagt”, geht bestimmt noch irgendwas schief. Laut Wetterbericht unglaublich grossartige 24 Grad maximal und kein Regen bis Sonntag. Das wäre einfach nur gerecht nach dem letzten Jahr, wo ich mich bei 35 °C eher in den Kühlschrank setzte als an die Newa. Von der Nacht mal abgesehen.
Also Tschüss Murmansk!
Antonov, Antonov, Antonov, Antonov, Antonov, Antonov, Antonov!
Zug 211AA, Platzkartny Vagon
Posted on | Juli 27, 2011 | No Comments
So, heute Nachmittag geht es nun nach Apatity, mit dem Zug! Tickets online gekauft und auch schon eingecheckt. Das ist naemlich etwas ungewohnt. Einfach Tickets kaufen und in einen Zug der Wahl setzen funktioniert so nicht. Prinzipiell werden nur Platzkarten verkauft und die Waggons sind immer auf lange Fahrten ausgerichtet, also mit Betten ausgestattet. Braucht man bis Apatity nur 3,5h, f’aehrt der Zug an sich noch weiter bis Moskau und ist so fast zwei Tage unterwegs. Der Platzkartny Vagon ist dabei die dritte Klasse (Coupe die 2. und Luxus die 1.).
Interessanter Weise faehrt zwischen Apatity und Murmansk nun auch eine Elektritschka (S Bahn), die 5h braucht und wirklich ueberall haelt. Die meisten Stopps haben so illustre Namen wie Kilometer 42. Dort sind dann vielleicht Datschas oder Ausflugsziele. Allerdings hat die Elektritschka z.B. keine Toilette, ist dafuer aber sehr viel billiger als der normale Zug. Also, bis in Apatity.
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